„Das Thema ist in Görlitz durchaus umstritten", sagt Sebastian Wippel. Der AfD-Landtagsabgeordnete und OB-Kandidat für Görlitz kennt die Stimmung in seiner Heimatstadt. „Ich kenne Mitarbeiter, die lieber nach Bautzen gegangen sind, um weiter Waggons zu bauen, statt hier Panzerteile zu fertigen. Aber Arbeitslosigkeit zieht natürlich niemand vor. Da wird dann doch in den sauren Apfel gebissen." Die Sorge, wo das produzierte Material am Ende zum Einsatz komme, sei trotzdem präsent.
Alstom-Werk
Eine Stadt wird Rüstungsstandort: Görlitzer Waggon-Fabrik fertigt jetzt Panzerteile
Ein traditionsreiches Waggonbauwerk wird zur Panzerfabrik. Die Belegschaft ist gespalten. Für die AfD ist es ein Dilemma. Wie lebt die Stadt mit dem Widerspruch?
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Dieses Werksgelände wird künftig der Rüstung dienen: Stahlträger und Panzerwannen.
© C3 Pictures/imago
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